Angebote

Standprojekte in Italien

Unsere Projekte in Italien bieten Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung für Jungen und Mädchen ab 11 Jahren.

Individuell

  • 1 : 1 – Betreuung
  • Aufnahme von Jungen und Mädchen ab 11 Jahren
  • Deutschsprachige Betreuerfamilien in Umbrien/Italien
  • Einbindung in familiäre beziehungsweise familienähnliche Strukturen
  • Empowerment – stärken der jungen Menschen im Sinne von Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und dem Wahrnehmen eigener Ressourcen
  • Soziale Unterstützung, Hilfestellung in Krisensituationen und Orientierung zum Aufbau neuer Handlungsmuster
  • Deutschsprachiger Schulunterricht im Rahmen von Einzelunterricht und Kleingruppen
  • Intensives Vorbereiten und Unterstützen bei der Erlangung des Schulabschlusses
  • Handwerkliche, kreative und sportliche Angebote

Verlässlich

  • Hohe Fachlichkeit und Betreuungsqualität
  • Interdisziplinäres Netzwerk vor Ort (Pädagogen, Psychologen, Psychiater, Ärzte, Lehrer, Schreiner, Töpfer, Reitpädagogen etc.)
  • Ansprechpartner im Inland sowie Koordination im Ausland
  • Interventionsstrategien und Anlaufstellen vor Ort und im Inland, bei Krisensituationen
  • Zusammenarbeit mit hiesigen Schulen und Gewährleisten der externen Prüfung
  • Zuweisende Jugendämter sind zentrale Kooperationspartner – kontinuierliche schriftliche und mündliche Einbindung
  • Neben den halbjährlichen Hilfeplanberichten erfolgen alle zwei Monate Zwischenberichte über den Verlauf
  • Nachhaltige Gestaltung des Übergangsprozesses
  • Eigene Angebotsstrukturen die eine Anschlussperspektive und Reintegration ermöglichen

Erfolgversprechend

Individualpädagogische Hilfen im Ausland gelten als hochwirksam und überdurchschnittlich effizient im Umgang mit auffälligen Jugendlichen. (Quelle: „InHaus“ Studie 2010). 

Es gibt Kinder und Jugendliche, die Hilfen zur Erziehung im Ausland brauchen, weil die zugrunde liegende Problematik eine ortsfremde Unterbringung und einen Wechsel in ein sozial, wie kulturell neues Umfeld notwendig machen, beispielsweise weil sozialraumnahe Konzepte gescheitert sind. Die Lebenssituation dieser jungen Menschen ist häufig geprägt von Beziehungs- und Schulabbrüchen sowie einer mangelnden Zukunftsperspektive.

Ein wichtiges Merkmal dieser Arbeit ist die Einbindung der Jugendlichen in familiäre oder familienähnliche Strukturen, in welcher ein „normaler Alltag“ mit täglichen Routinen und Erfordernissen erfahrbar wird. Eine verlässliche und vertrauensvolle Beziehungserfahrung mit dem damit verbunden Gefühl, ein Zuhause zu haben. Die Erfahrung sozialer Zugehörigkeit und Wertschätzung der eigenen Person gelten als wichtige Faktoren für einen gelingenden Verlauf.